Den möchte ich auf jeden Fall sehen, dachte ich noch letzte Woche. Und das tat ich auch, vor ein paar Stunden erst. Leider löst der Streifen relativ schnell Skepsis aus. Zum einen, weil die Szenen wie aneinander gestückelt wirken. Zum anderen, weil die Dialoge einfach nicht viel hergeben und so weder zum Zuhören noch zum Mitdenken auffordern. Die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, brachte mich auf den Gedanken, dass das Zielpublikum wohl deutlich jünger als ich sein würde. Doch mal ganz ehrlich: so wenig diese Geschichte zu bieten hat, so wenig wird sie die Kleinen von sich überzeugen können. Traurig aber wahr ist es, dass nun auch schon die Jüngsten im Kino mit purer Effekthascherei in Kombination mit wenig, dafür aber um so banalerem Inhalt, bedient werden. Man kommt auch nicht umhin sich die Frage zu stellen, ob die Schreiber und Produzenten keinen Ehrgeiz mehr besitzen, keinen Ansporn, etwas eigenes zu schaffen. So erinnern die vier Völker, gemäß den Elementen, an die Völker in Avatar, das immerhin phantasievoll erschaffene Wesen, auf dessen Rücken der Airbender reitet, aber dennoch an Fuchur aus “Die Unendliche Geschichte“.
Erinnert sich eigentlich noch jemand an diesen Film, mit dem uns 1984 Wolfgang Petersen beglückt hat. Die Story verläuft so: ein Junge entdeckt in einer alten Bücherei (einem Antiquariat) ein Buch, dass eigentlich nicht für ihn bestimmt ist. (Aber eigentlich ja doch!) Er wird in die Geschichte des Buches hinein gezogen und erlebt, als ein Teil von ihr, grandiose Abenteuer, trifft phantastische Wesen und muss die Phantasiewelt letztlich vor dem großen Nichts retten. Und warum steht jene Welt, die Phantasie höchstselbst, vor dem Abgrund? Weil kaum noch gute Geschichten geschrieben werden. Weil die Menschen nicht mehr neugierig sind. Willkommen in der traurigen Realität. Wer sich jetzt fragt, ob ich die Story noch einmal schnell nachgelesen habe, dem darf ich versichern: dass war nicht nötig! Ich könnte auch noch mehr Erzählen, vom Elfenbeinturm, von der Prinzessin, von Artreju, vom Steinbeißer , vom riesigen Wolf … Eigentlich sollte ich wohl eine Kritik zum diesem Film schreiben!
The Last Airbender … aber eigentlich: “Die unendliche Geschichte”
Wednesday, 28 July 2010
Apples Konzentration auf die iOS-Plattform
Monday, 26 July 2010
Apple startete vor ein paar Jahren die iOS-Plattform und ist damit extrem erfolgreich. So kann es eigentlich niemanden verwundern, dass man sich bei Apple darauf konzentriert, aus dem Samen eine stattliche Pflanze gedeihen zu lassen. Dennoch mehren sich die Klagen und Befürchtungen, Apple würde sich nun ausschließlich handlicher Geräte widmen und die professionellen Anwender nach und nach völlig außer Acht lassen.
Apple stellte vor ein paar Jahren fest, dass sich mobile Computer zur treibenden Kraft im Computermarkt entwickeln, weil sich das Nutzerverhalten mit den neuen Möglichkeiten völlig verändert. In Cupertino hat man der eigenen Philosophie entsprechend darauf reagiert und Geräte konzipiert, die den Nutzern das ermöglichen was diese eigentlich erwarten und ausschließlich wollen: hervorragend einfach zu bedienende Geräte, in einem qualitativ hochwertigen Kleid, das zudem auch noch klasse aussieht.
Aktueller Gipfel – und doch “nur” ein Meilenstein – dieser Entwicklung, ist das iPad. Es ist verständlich, dass auch die professionellen Anwender von weiteren Aktualisierungen profitieren möchten. Wichtiger ist jedoch die Einsicht, dass dies mit der Entwicklung der letzten Jahre auch geschehen ist. Einzig, gab es für den Mac Pro seit knapp eineinhalb Jahren keine technische Aktualisierung. Bedenkt man, dass Apple vor ein paar Wochen mal eben den Mac Mini technisch bemerkenswert aufgewertet hat, dürfen sich die professionellen und semi-professionellen Anwender mit einiger Sicherheit, auf Upgrades für Mac Pro und iMac freuen, die nicht nur ausgereift, sondern auch mit zahlreichen Neuerungen daher kommen. Die Back-to-School-Aktion endet in wenigen Wochen, dann werden wir mehr erfahren.
Wollen wir also das Klagelied beenden und uns noch ein wenig in Geduld üben.
Zurück auf dem digitalen Papier
Monday, 26 July 2010
Herzlich Willkommen zurück!
Das gilt gleichermaßen für mich wie für euch Leser. Vor ein paar Wochen lief der Vertrag mit dem bisherigen Host-Anbieter www.one.com aus und ich musste mich entscheiden, ob mein Blog dort bleiben sollte oder nicht. Letztlich entschied ich mich dafür den Speicherplatz von STONEPAPER besser auszunutzen und nun liegt der vorliegende Blog auch auf dem Server von www.flatbooster.com.
Nachdem ich vergaß, die bisher veröffentlichten Artikel zu exportieren, fehlen diese hier noch. Und bisher fand ich auch noch nicht die Muße, diese wieder einzustellen. Das hole ich eventuell nach.
Das neue Design bietet die gleichen Vorteile wie das letzte, verbindet diese aber mit einem angenehmen Mangel an Schnickschnack. Das ist ganz nach meinem Geschmack. Vielleicht sollte ich mal ein eigenes entwerfen?!
So oder so: ich freue mich, euch demnächst wieder mit meiner Schreiberei zu verzücken.